Van Pur ist eine Größe im polnischen Markt: Obwohl erst 1989 gegründet, steht der Braubetrieb mit einem jährlichen Ausstoß von über 4 Millionen Hektolitern inzwischen für 10 Prozent der Bierproduktion Polens, was ihm Rang vier unter den dortigen Brauereien sichert. Dies trotz des Wachstumseinbruchs zu Anfang des Jahrtausends, als Van Pur für mehrere Jahre als Intermezzo zu einer österreichischen Gruppe gehörte. Inzwischen ist das Unternehmen wieder im Besitz von polnischen Eigentümern. Und es nimmt jetzt auch eine Spitzenposition in Sachen Innovation ein.

Van Pur ist eine Größe im polnischen Markt: Obwohl erst 1989 gegründet, steht der Braubetrieb mit einem jährlichen Ausstoß von über 4 Millionen Hektolitern inzwischen für 10 Prozent der Bierproduktion Polens, was ihm Rang vier unter den dortigen Brauereien sichert. Dies trotz des Wachstumseinbruchs zu Anfang des Jahrtausends, als Van Pur für mehrere Jahre als Intermezzo zu einer österreichischen Gruppe gehörte. Inzwischen ist das Unternehmen wieder im Besitz von polnischen Eigentümern. Und es nimmt jetzt auch eine Spitzenposition in Sachen Innovation ein.

So orderte Van Pur jüngst als eine der ersten Brauereien in Polen eine Anlage zur Herstellung, Abfüllung und Verpackung von PET-Flaschen für den Standort Rakszawa im Südosten Polens – und zwar einmal mehr bei KHS. Die nun schon traditionelle Zusammenarbeit hatte 1992 begonnen, als der Braubetrieb in eine der ersten Dosenlinien Polens investierte. »Seitdem setzen wir kontinuierlich auf KHS«, erklärt Piotr Polanski, Director Operations bei Van Pur. »Rund 90 Prozent der heute bei uns verwendeten Abfüll- und Verpackungstechnik stammen von KHS, weil wir mit deren zuverlässiger Technologie sehr zufrieden sind.«

Die georderte Linie umfasst

  • eine Streckblasmaschine InnoPET Blomax Serie IV,
  • das PET-Füllsystem InnoFill DVF,
  • die Etikettiermaschine Innoket SE und
  • Innopack Kisters-Verpackungstechnik.

Ein besonderes, innovatives Highlight ist dabei die in die Linie integrierte InnoPET Plasmax 12 D: Sie trägt auf die PET-Flaschen innen eine hauchdünne Glasschicht gegen Gasmigration auf und garantiert so die Qualität des abgefüllten Produkts. Van Pur ist damit die erste Brauerei Polens, die auf die herausragende Plasmax-Technologie setzt.

Deren Ursprung liegt in der Glasindustrie. Die entwickelte nämlich ein spezielles Verfahren, um Glasbehälter für besondere Anwendungen in der Pharmazie auf der Innenseite mit reinstem Glas zu beschichten. Auf dieser Technologie basiert die Plasmax-Beschichtung für PET-Flaschen, die selbst empfindlichste Getränke optimal vor jeglichem Qualitätsverlust schützt: Sie verhindert, dass Sauerstoff in das Produkt eintritt und Kohlensäure austritt.

Zudem beeinträchtigt die Glasbeschichtung weder Gewicht noch Elastizität der Flasche. Gleichzeitig sorgt die Plasmax-Barriere aber für die besondere Umwelt-freundlichkeit des Gebindes: Die Glasschicht lässt sich vom Rohstoff PET durch die zum Standardprozess beim Recycling gehörende Laugebehandlung einfach trennen – und die Flasche so zu 100 Prozent wiederverwerten.

Kostenvorteile und Serviceaspekte trugen ebenfalls zur Investitionsentscheidung bei, berichtet Piotr Polanski: »Unsere Berechnungen zeigten, dass die Plasmax-Beschichtungstechnik für uns eine kostengünstige Lösung ist. Wir erhielten also hohe Qualität bei einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.« Zudem überzeugte auch die kundenorientierte Dienstleistung: »KHS lieferte die auf unsere speziellen Anforderungen zugeschnittene und im KHS-Labor vorab geprüfte Beschichtungsrezeptur. So war alles von Beginn an perfekt geregelt.«

Zumal die Van-Pur-Mitarbeiter, die über die gesamte Projektdauer eng in das Projekt und den Aufbau der Linie einbezogen waren, unter anderem auch an einer Blindverkostung teilnahmen. »Alle schmeckten den klaren Qualitätsvorsprung von Bier aus Plasmax-Flaschen nach einer dreimonatigen Lagerzeit deutlich heraus«, erinnert sich Polanski. »Seitdem sind unsere Mitarbeiter von der innovativen Plasmax-Beschichtung und deren Auswirkungen auf das Geschmackserlebnis überzeugt.«

Inzwischen hat Van Pur eine weitere InnoPET Blomax-Streckblasmaschine Serie IV geordert. Hintergrund: Bei der Bestellung der Linie war man noch davon ausgegangen, sie kurz- bis mittelfristig im Zweischichtbetrieb voll auslasten zu können; in der dritten Schicht wollte Van Pur dann mit der InnoPET Plasmax und der InnoPET Blomax Flaschen auf Vorrat herstellen. Doch schon nach einem Jahr fährt die komplette Anlage fast kontinuierlich dreischichtig. Mit der zusätzlich in die Linie integrierten InnoPET Blomax kann das Unternehmen Vorratsflaschen für seine verschiedenen Biermarken sozusagen offline herstellen und gleichzeitig Kwass und alkoholfreie Malzgetränke abfüllen; diese Getränke sind weniger sensibel und benötigen keine Glasbeschichtung.

Mit den Vorrats-PETs kann die Anlage beim Bierabfüllen dann auf Volllast fahren. Das System füllt bis zu 25.000 Flaschen stündlich, jede InnoPET Blomax produziert maximal 13.200 Flaschen pro Stunde und die InnoPET Plasmax 12 D beschichtet bis zu 12.000 Flaschen stündlich.

So sieht Piotr Polanski sein Unternehmen für weiteres Wachstum bestens aufgestellt, insbesondere im Exportbereich. Zumal auch die übrigen unternehmerischen Rahmenbedingungen bei Van Pur stimmen: »Mit der Plasmax-Technologie für unsere PET-Flaschen werden wir unserem Premium-Anspruch auch in diesem Segment gerecht. Zudem profitieren wir als der größte privat geführte Braubetrieb Polens weiterhin von schnellen Entscheidungswegen und der damit verbundenen hohen Flexibilität. Für die Zukunft fühlen wir uns in jeder Hinsicht bestens gerüs­tet.« Van Pur bleibt eine Größe!

Piotr Polanski, Director Operations bei Van Pur
Piotr Polanski, Director Operations bei Van Pur

Geschmack, Haltbarkeit, Frische:
Eine Frage der Beschichtung

Piotr Polanski, Director Operations bei Van Pur, nennt drei Gründe, weshalb sein Unternehmen ins Plasmax-Beschichtungsverfahren für PET-Flaschen investierte:

1

»Hohe Produktqualität ist für uns oberstes Gebot. Mit der Plasmax-Technologie können wir unseren Konsumenten für Bier in PET-­Flaschen eine Mindesthaltbarkeit von acht Monaten zusagen. Testergebnisse zeigen, dass die Bierqualität während dieser Zeitspanne hervorragend bleibt und mit der aus Glasflaschen direkt vergleichbar ist. So können wir die Verbraucher nachhaltig von diesem Gebinde überzeugen.«

2

»PET-Flaschen für Bier sind leicht, wiederverschließbar und unzerbrechlich. Damit sind sie fast noch einfacher und bequemer zu handhaben als Dosenbier, das in Polen mit einem Marktanteil von derzeit über 40 Prozent sehr populär ist. Wir gehen deshalb bei Bier in PET-Flaschen von einer deutlich wachsenden Nachfrage aus.«

3

»Die 100-prozentige Recyclingfähigkeit (Recycling von Flasche zu Flasche) ist gegeben. Die Glasschicht lässt sich vom Rohstoff PET durch einfache Laugebehandlung trennen. Wesentlich war für uns bei der Investitionsentscheidung für die InnoPET Plasmax auch, dass KHS uns gemeinsam mit der Maschine die auf unsere speziellen Anforderungen hin zugeschnittene und im KHS-Labor vorab geprüfte Beschichtungsrezeptur lieferte. So war alles von Beginn an perfekt geregelt.«

Ihr Ansprechpartner zum Thema

Jarosław Gajda
Managing Director KHS Polska Sp. z o. o.
KHS-Niederlassung Polen, KHS GmbH

Telefon: +48 22 6468490
E-Mail: jaroslaw.gajda@khs.com