Professor Dr.-Ing. Matthias Niemeyer (zweiter von links), CEO KHS GmbH und Uwe Hoffmann (links), NMP Systems GmbH bei der Überreichung des Deutschen Verpackungspreises 2014 durch Burkhard Lingenberg, Vorstand Deutsches Verpackungsinstitut e. V.

Deutscher Verpackungspreis 2014

Ausgezeichnetes Duo

Umweltschonend, kostensparend und flexibel – das sind nicht nur überzeugende Verkaufsargumente, sondern auch preiswürdige Kriterien, wenn es um innovative Ver­packungstechniken geht. Dieser Meinung war jedenfalls die sechzehnköpfige Fachjury des Deutschen Verpackungspreises 2014, die diese hohe Auszeichnung unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums verl­eiht.

Unter 230 Kandidaten zeichnete sie unter anderem die Kombination der in der Prototypenphase befindlichen Neuheiten Direct Print und Nature MultiPack™ aus, vermarket von der NMP Systems GmbH – einer 100-prozentigen KHS-Tochter. Kombiniert verzichten diese bahnbrechenden Entwicklungen der Direktbedruckung und Verpackungstechnik komplett auf Etikettenmaterial und Umverpackung.

In ihrer Kombination ergeben sie ein Multi-Pack, dessen einzelne – nur durch Klebepunkte miteinander verbundene – PET-Flaschen direkt bedruckt wurden, und bilden folglich nicht nur eine neuartige, sondern auch eine sehr nachhaltige Verpackungslösung.

Und nicht nur Unternehmen erhalten willkommene Mehrwerte. Auch Verbraucher können sich freuen: keine losen Etiketten mehr, kein umständliches Auspacken, kein Folienmüll. So verwundert es kaum, dass solch schlagkräftige Argumente die Jury des Verpackungspreises 2014 überzeugten, der damit an eine Verpackung ging, die gar keine mehr ist.

Professor Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, CEO KHS GmbH resümiert: »Mit Direct Print und Nature MultiPack™ haben wir neue Wege eingeschlagen und ermöglichen unseren Kun­den eine Innovationsführerschaft in ihren Märkten. Der Deutsche Verpackungspreis 2014 bestätigt einmal mehr die Zukunftsfähigkeit dieser Systeme. Wir freuen uns sehr, dass ein so qualifiziertes Expertenteam wie die Fachjury des Verpackungspreises sich explizit für diese neuartige und nachhaltige Verpackungslösung ausgesprochen hat.«

 

Ausbildungspreis 2014 der Dortmunder Wirtschaft

Engagement gewürdigt

Das Engagement von KHS für den Nachwuchs würdigte auch die Dortmunder Wirtschaft – durch den Ausbildungspreis 2014. Die Jury vergibt die Auszeichnung, der Betriebsgröße entsprechend, in drei Kategorien. KHS belegte den ersten Platz in der Gruppe der Ausbildungsstätten mit über 100 Beschäftigten.

Hinter dem in drei Kategorien vergebe­nen Ausbildungs­preis der Dortmunder Wirtschaft stehen mehrere Wirtschaftsverbände – unterstützt durch IHK, HWK und die­ ­Signal-Iduna-Gruppe. Ihre Vertreter wählten die Preisträger nach Kriterien wie Aus­bildungs­quo­te, -enga­gement und -ergeb­nissen aus, aber auch nach dem Umfang der Qualitätsförderung und dem Innovationsgrad der Ausbildung. Ebenso floss die Kontinuität des Engagements in die Bewertung ein. Bei der Preisverleihung in Dortmund konnten Azubis aus den prämierten Unternehmen von ihren persönlichen Erfahrungen berichten und gaben dem Preis damit ein Gesicht. Durch diese Auszeichnung sieht sich KHS im intensiven und stetig erfolgreichen Bemühen um den Nachwuchs bestätigt.

Die Zukunft im Fokus: KHS initiierte mehrere Veranstaltungen für den Nachwuchs

Aktionsmonat »Unternehmerische Verantwortung«

Die Zukunft fest im Blick

Unternehmerische Verantwortung schreibt KHS groß: Daher baute das Unternehmen eine Aktionswoche des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zu diesem Thema gleich zu einem ganzen Aktionsmonat aus.

Next Generation
Einer der Schwerpunkte lag auf der Verantwortung gegenüber der nächsten Generation, denn schließlich kann nur sie – mit bestmöglicher Ausbildung – die Zukunft eines Unternehmens sichern. Dabei engagiert sich KHS vielseitig für den qualifizierten Nachwuchs. Zu den Aktivitäten gehören Kooperationen mit Schulen sowie die Teilnahme an Ausbildungsmessen und Veranstaltungen wie dem Mädchen-Zukunftstag Girls’Day. Von insgesamt 189 Auszubildenden in der deutschen KHS-Gruppe begannen aktuell mehr als 50 Auszubildende ihren Berufsweg. Internationale Berufsaussichten standen im Mittelpunkt eigener Informationsveranstaltungen an den Standorten Dortmund und Bad Kreuznach. Erfahrungen an KHS-Standorten im Ausland sind zudem ein ­wichtiger Bestandteil des Trainee-Programms »Engineer 4Future« für Hochschulabsolventen technischer Studiengänge.

Next World
Die Verantwortung gegenüber der Umwelt kam auf zwei Nachhaltigkeitstagen in Worms und Bad Kreuznach zur Sprache: Wie kann man Energie sparen, Ressourcen schonen und die Umwelt schützen? Auch die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern spielte auf diesen Begegnungen eine Rolle, denn Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind selbstverständlich auch für KHS wichtige Eckpfeiler. Besonders stolz ist KHS darauf, dass das Unternehmen in diesen Bereichen regelmäßig weit über die gesetzlichen Maßgaben hinausgeht und Verantwortung beispielhaft und konsequent vorlebt. Etwa über unabhängige Ethik-Audits oder ein eigens etabliertes Energie- und Umweltmanagement – und das weltweit.

 

Ahmedabad

China zu Gast bei Freunden

Auf allerhöchster Ebene trafen sich Mitte September 2014 die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Erde, vertreten durch ihre jeweiligen Regierungschefs: In Ahmedabad, dem Sitz von KHS Machinery Pvt. Ltd., begrüßte Indiens Premierminister Narendra Modi den Präsidenten der Volksrepublik China, Xi Jinping, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden asiatischen Riesen zu intensivieren und Pläne für die Zukunft auszuhandeln. Eingeladen war ebenso eine Delegation von 40 indischen Wirtschaftsführern, darunter auch zwei Vertreter von KHS in Indien, Vice Chairman Mahendra Patel und Managing Director Yatindra Sharma.

Ahmedabad ist die größte Stadt des nordwestlichen Bundesstaates Gujarat, auf dessen heutigem Gebiet der amtierende indische Premier nicht nur geboren wurde, sondern auch fast 13 Jahre lang die Regierung führte. In dieser Funktion weihte er 2007 das hochmoderne KHS-Werk persönlich ein. Dass der mächtigste Mann Indiens gern auf diesen Tag zurückblickt, erkennt man auch daran, dass KHS ausführlich in einer kürzlich erschienenen Biographie des Premiers vorgestellt wird: Für ihn ist das KHS-Werk in Ahmedabad ein Erfolgsbeispiel seiner Bemühungen um die wirtschaftliche Entwicklung seines Heimatstaates Gujarat. Für die Zukunft erhofft sich der indische Premier, dass auch der große Nachbar China verstärkt in seinem Land investiert. Dabei könnte KHS eine Rolle spielen – denn schließlich genießt das Unternehmen nicht nur in Indien, sondern auch in China einen guten Ruf!