Es ist das Gespür für den richtigen Zeitpunkt. Dank aufmerksamer Marktbeobachtung erweitert Asahi Premium Beverages (APB) Australien sein Produktportfolio vom beliebten Segment der Ready-To-Drink-Produkte (RTD) vor allem um internationale und regional erfolgreiche Bierspezialitäten in der Gastronomie. Dazu gehört die Investition in eine KHS-Keg-Linie. Denn künftig will das Unternehmen mit Bier und Cider, abgefüllt auf der neuen Anlage, verstärkt im Außer-Haus-Markt Fuß fassen. Die Produktionsleiterin für Victoria, Anna Reid, sieht es so: »Mit Einweg-Glasflaschen- und Dosenlinien haben wir uns schon bisher überwiegend auf die Technologien von KHS verlassen. Die Anlagen sind jetzt seit über zehn Jahren in Betrieb und laufen nach wie vor problemlos.«

Erst im September 2011 kam das Unternehmen mit Sitz in Melbourne in den Konzern Asahi Group Holdings (Australia). Inzwischen wird APB gemeinsam mit der Schwesterfirma Schweppes Australia unter der Konzernmarke Asahi Beverages betrieben. Im Oktober 2013 erhielt das Unternehmen den neuen Namen Asahi Premium Beverages.

APB profiliert sich umfassend als australische Asahi-Division für den Bereich alkoholhaltige Getränke. Mit den Top-Sellern Vodka Cruiser und Woodstock (Kentucky Bourbon & Cola) hat sich Asahi im australischen Markt ein starkes Standbein errichtet. Zudem im Sortiment: Highland Scotch Whisky & Cola, Red Bear (ein fruchtiges Wodka-Mixgetränk in unterschiedlichen Geschmacksvarianten) und verschiedene kleinere Marken. Bei den Spirituosen finden sich mit Nikka und Woodstock zwei Whiskymarken.

Einstieg in Craft-Bier-Markt

Premiumangebote unter den Biermarken des Unternehmens sind das Asahi Super Dry sowie das (in Lizenz gebraute) Kingfisher Lager, und mit dem NZ Pure vertreibt APB sogar eine Marke aus Neuseeland. Kürzlich hat Asahi Premium Beverages noch die Spezialbiermarke Cricketer's Arms aufgekauft. Das Unternehmen ergänzte das Sortiment der Marken um drei weitere Sorten. Dazu gehören ein mittelstarkes helles Bier, ein helles Lagerbier sowie ein India Pale Ale. Seit September 2012 füllt APB in Lizenz die Premiumcider Carlsberg sowie Somersby ­mit Apfel- und Birnengeschmack ab. Mit Somersby erzielt der Betrieb ausgezeichnete Umsätze, so dass die Marke bereits auf dem besten Weg zur Nummer eins im australischen Apfelweinmarkt ist. Anna Reid: »Cider ist in Australien ein In-Getränk. Davon profitiert Somersby als Premiummarke enorm.«

Hochleistungs-Palettierer: Innopal RK 6
Hochleistungs-Palettierer: Der Innopal RK 6 greift jeweils zwei Kegs gleichzeitig und setzt sie direkt auf die Förderstrecke zur Außenreinigung.

Derzeit ist die neue Keg-Linie bei Asahi Premium Beverages ein bis zwei Tage pro Woche in Betrieb. Mit steigender Nachfrage nach den Bier- und Apfelweinprodukten des Unternehmens in Kegs wird sich dies wohl bald ändern, resümiert Produktionsleiterin Reid: »Es ist von großem Vorteil, dass wir jetzt in der Lage sind, unseren Betrieb jederzeit hochfahren und je nach Nachfrage mehr Kegs produzieren zu können. Falls erforderlich, kann der Linie problemlos ein zweiter Innokeg Transomat 5/1 hinzugefügt werden. Die in die Linie integrierte KHS-Prozesstechnik sowie die gesamte Peripherie sind ohne weiteres in der Lage, alle Herausforderungen zu meistern.« Da ist es wieder: das Gespür für den richtigen Zeitpunkt.

Überblick: Warum die KHS-Keg-Linie Asahi Premium Beverages überzeugt

  • Flexibel: Die Anlage verarbeitet flexibel bis zu 90 Kegs pro Stunde (10 bis 58 Liter) – derzeit 25- und 50-Liter-Fässer.
  • Ressourceneffizient: Hervorragende Reinigung der Keg-Innen-/-Außenflächen mit Bestwerten beim Wasser-, Abwasser- und Energieverbrauch.
  • Sicher: Herzstück der Linie ist ein ­Innokeg Transomat 5/1, der mit fünf aktiven Reinigungs- und Sterilisationsstationen sowie einer Füllstation arbeitet. Bevor die Kegs die erste Innenreinigungsstation durchlaufen, prüft das System sie auf Dichtheit. Ein solcher Check erfolgt vor jedem weiteren Innenreinigungsvorgang sowie dem Füllprozess. Jedes Keg muss die Dichtheitsprüfung bestehen. So ist sichergestellt, dass es auf dem entsprechenden Behandlungskopf korrekt positioniert wird. Besteht das Keg diese Prüfung nicht, läuft es zwar durch alle übrigen Stationen, wird jedoch nicht mehr bearbeitet. Bei akzeptierten Fässern prüft das System schließlich mit steriler Luft im Kopfraum des Reinigungs- oder Füllkopfs die Dichtheit. Wenn der Druck nicht abfällt, gilt die Prüfung als bestanden.
    Der gesamte Prozess ermöglicht die Reinigung der Kegs nach festgelegten strengen Vorgaben, um höchste Produktqualität zu erzielen.
  • Hygienisch: Das Keg bleibt auch beim Schließen und automatischen Abkoppeln des Fittings von der letzten Reinigungsstation hygienisch sauber.
  • Ressourcensparend: Das DFC-Füllsystem (Direct Flow Control) mit Volumenstromregelung spart gegenüber herkömmlichen Regelungen bis zu 40 Prozent Kohlensäure, vermeidet Produktverluste sowie Unter- oder Überfüllung und sorgt für besonders geringe Sauerstoffaufnahme.
  • Anlageneffizient: Der Roboter Innopal RK 6 orientiert sich dank intelligenter Steuerung flexibel an der jeweiligen Anlagensituation, legt selbstständig Prioritäten fest und sorgt für hohe Anlagenverfügbarkeit (im Testbetrieb auf Anhieb 85 Prozent). Eine Bedienperson genügt. Dazu Anna Reid: »Wir sind mit der hohen Präzision dieser Roboteranlage sehr zufrieden.« 

Ihre Ansprechpartner zum Thema

Frank Hollmann
Head of Market Zone Asia Pacific
KHS GmbH, Bad Kreuznach

Telefon: +49 671 852-2888
E-Mail: frank.hollmann@khs.com

Rainer Deutschmann
Director Global Product Account Management Kegging
KHS GmbH, Bad Kreuznach

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E-Mail: rainer.deutschmann@khs.com

Kurt Hofmann
Managing Director KHS Pacific Pty. Ltd.
Tullamarine, VIC, Australien

Telefon: +61 3 9335-1331
E-Mail: kurt.hofmann@khs.com